Die Trabrennbahn Pfarrkirchen -

Bayerns älteste Trabrennbahn

Bayerisches Zuchtrennen - 2026

"Tyron Hill" mit Josef Franzl

9j. br H (Trixton - Indira Comtesse)

Trainer: Josef Franzl

Besitzer: Rolf Dürr

Züchter: Rolf Dürr


Einlauf:

Tyron Hill - Josef Franzl

My Way Fortuna - Josef Sparber

Hulken Sisu (SE) - Hans Hellmeier

Kendall Jackson (SE) - Franz Konlechner

Tyron Hill hat beim diesjährigen Pfingstmeeting in Pfarrkirchen Geschichte geschrieben: Der Hengst von Rolf Dürr gewann das mit 20.000 Euro dotierte Bayerische Zuchtrennen zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren – jeweils gelenkt von Josef Franzl. Vor rund 5.000 Zuschauern an der Pfarrkirchner Trabrennbahn fiel die Entscheidung bereits im ersten Bogen, als Franzl mit seinem Schützling dem Hauptgegner Trogir (Michael Nimczyk) einen schweren Fehler abnötigte und anschließend ungefährdet in Führung blieb. Den zweiten Platz sicherte sich My Way Fortuna (Josef Sparber), gefolgt von Hulken Sisu (Hans Hellmeier). Mit dem Sieg durchbrach der 29-fache Sieger die Schallmauer von 100.000 Euro Lebensgewinnsumme – ein Meilenstein für den populären Braunen. Kommentator Haddi Thöne brachte die Leistung auf den Punkt: „Es sind ja keine Kirmes-Rennen hier" – und unterstrich damit, was dieser Hattrick im bedeutendsten Rennen des Rottaler Meetings wirklich bedeutet.

Profi-Fahrer im großen Auftritt


Ein besonderes Highlight des diesjährigen Bayerischen Zuchtrennens war die feierliche Präsentation der Fahrer, die in diesem Jahr auf eindrucksvolle Weise in Szene gesetzt wurde. Die Teilnehmer wurden von einem eleganten Vierspanner der renommierten Hengststation Bachl ins Rund eingefahren und dem begeisterten Publikum vorgestellt – ein würdiger Rahmen für die Athleten des Trabsports.

Im Anschluss an die Einfahrt hatten die Zuschauer die Gelegenheit, die Fahrer in persönlichen Interviews näher kennenzulernen. Die Gespräche gaben spannende Einblicke hinter die Kulissen des professionellen Rennsports und ließen die Besucher die Leidenschaft und das Können der Aktiven hautnah erleben.

Die Hengststation Bachl, bekannt für ihre herausragenden Pferde und ihre enge Verbundenheit mit dem bayerischen Zuchtgeschehen, setzte mit ihrem Vierspanner ein starkes Zeichen für die Qualität und Tradition des Trabsports in der Region.